Dämmerglanz und Funkenlicht
das eine denkt, das andere spricht
das eine träumt, das andere tanzt
und beide stehen im Lichterglanz

Wenn der Tag noch jung ist und die Gedanken leise sind,
beginnt etwas in uns zu sprechen – nicht laut, aber bestimmt.
Es ist kein lauter Ratgeber, kein scharfer Kritiker,
sondern eine sanfte Stimme, die uns schon immer begleitet hat.
Manchmal nennen wir sie Bauchgefühl, manchmal Seele,
doch vielleicht ist sie einfach nur Erinnerung daran,
wer wir wirklich sind, bevor der Lärm der Welt uns übertönt.
Lausche.
Vielleicht spricht sie jetzt.


Das Netzwerk der Seelen
Wir beobachten Menschen, jeder für sich,
Erkennen den einzelnen, das bin ich.
Ein wichtiges Wissen, das uns verbindet,
Ein Netzwerk aus Seelen, das niemals entschwindet.
Traurig die Momente, wo wir uns verlieren,
Doch wichtig das Erkennen, das Verstehen, das Spüren,
Uns öffnet von manchen Türen.
Hinter jedem Lächeln, ein Gedanke versteckt,
Ein Meer von Fragen, und ständig erweckt.
Bewusst-sein – ein Schlüssel, der öffnet uns weit,
Es hilft uns zu wachsen, steht immer bereit.
In der Stille der Nacht, der Hektik am Tag,
Eine faszinierende Welt, ich dran glauben mag.
So gehen wir weiter, mit Herzen für Fragen,
Auf der Suche nach Antworten, die uns tragen.
Im Bewusstsein vereint, die Gedanken klar,
Die Menschheit verbunden, wie wunderbar.

Vielfalt der Gefühle
In der Seele tief verborgen,
Gefühle, Sollten wir nicht immer trauen,
Durch Erfahrung verschieden,
Im weiten Herzen geschrieben.
Ein Mensch, vielfältig und gleich,
Sucht nach Ausdruck, nicht immer weich.
Oft gestreut durch Zweifel, Ängste oder Glück,
Doch immer beschreibend, das Leben zurück.
Die Worte! Die im Herzen nicht schweigen,
Ein Ausdruck der Tiefe zeigen.
In der Verschiedenheit, die uns vereint,
Durch jedes Licht, das in uns keimt.
So teilen wir, was uns verbindet,
Durch jeden Satz, das Leben findet.
Gefühle fließen, Erfahrung blüht,
In der Vielfalt, die in uns glüht.

Achtsamkeit mit Gefühlen
In den Tiefen
Ein Ausdruck des Herzens, so klar wie der Schein.
Sie schützen uns sanft, Halten Spiegel bereit,
doch ihre Wahrheit variiert mit der Zeit.
Ergebnisse teilen, doch nicht gleich ist die Last,
Jeder Mensch fühlt anders, obwohl er gleich erfasst.
Erfahrungen lenken, formen unser Sein,
Nicht jede Erinnerung ist goldig und rein.
Manch Gefühl kann irren, im Schatten versteckt,
Doch Achtsamkeit lehrt uns, was dahinter steckt.
Beobachten, wahrnehmen, mit Mut und mit Verstand,
Fühlen ist wichtig,
doch blinder Zugang macht krank.
In der Vielfalt der Empfindungen, da liegt die Kraft,
Erkenne die Wellen, die das Leben erschafft.
So geh mit Bedacht, halt inne und schau,
Gefühle sind Wegweiser, aber träume nicht schlau.
Mit offenen Augen, dem Herzen so weit,
Entfalte die Weisheit, in der menschlichen Zeit.

Gedanken und Gefühle
Letztens habe ich erkannt,
Gedanken kommen vom Verstand.
Da unser Verstand von Masse gebunden,
Kann man sie nicht,
in den Tiefen erkunden.
Lass sie sein und nimm sie wahr,
Sie begleiten uns, nicht immer klar.
Manchmal vielfach in uns schwirrend,
Nicht sehr hilfreich, mehr verwirrend.
Auch mal tief, doch schwer zu verstehen,
Muss man auch manchmal genau hinsehen.
Gefühle kann man ähnlich verstehen,
Sie aus täglicher Erfahrung entstehen.
Als ich das verstanden hab,
Wird es klarer Tag für Tag.
Sie halten uns einen Spiegel vor's Gesicht,
Es ist das Herz, das mit uns spricht.
Und weil es ist oft impulsiv,
Geht auch manchmal etwas schief.
Doch können sie uns auch mal schützen,
Wir müssen nur verstehen,
wie wir es nützen.
Menschen Erfahrung vielfältig und reich,
Macht unser Empfinden mehrschichtig, nicht gleich.
Zu fühlen ist wichtig,
das muss man verstehen,
Nur halt sie nicht fest, lass sie auch wieder gehen.
Gefühle und Gedanken,
selten gleich,
Tun immer schwanken.
machen uns Reich.


