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Der Weg in die Freiheit

Visualisierung des Reduktionsplans: Mein persönlicher Weg in die Freiheit und neues Licht.

NR.:1 Mein Start in den Entzug: Von 600 mg auf 400 mg. Der Schritt war groß, aber überraschend gut verträglich. Diese erste Woche hat mir gezeigt, dass Veränderung möglich ist.

Visualisierung des Reduktionsplans: Mein persönlicher Weg in die Freiheit und neues Licht.

NR.:3 Heute probiere ich 350 mg. Bislang geht es mir gut, aber ich weiß, dass die Abende entscheidend sind. Dieses Bild dokumentiert meinen aktuellen Stand.

Die Fotos zeigen meinen Weg der letzten Tage: Jede Karte steht für einen Tag, darauf notiere ich Datum und Dosis. Durch Farben, Symbole und kleine Magnete kann ich Stimmung und Verlauf sichtbar machen. So entsteht ein flexibles System, das mir Rückblick, Motivation und Vorschau zugleich bietet.

NR.:2 Vier Wochen später wollte ich von 400 mg auf 300 mg reduzieren. Anfangs schien es zu funktionieren, doch am Abend kamen die ersten Entzugserscheinungen. Ich musste zurück auf 400 mg. Dieses Bild zeigt, dass Rückschritte dazugehören – und dass es wichtig ist, auf den Körper zu hören

Plan auf Magnet-Board: Die tägliche Dokumentation meiner Stärke und Transformation.

NR.:4 Gestern Abend wollte ich neue Kapseln teilen und da viel mir auf als ich eine Fertige als Muster nahm das wenig darin war . Jetzt hatte ich den Verdacht das es nur 300mg seien und ich mich geirrt hatte denn mir ging es auch nicht gut. Heute kam die Waage und hat mich bestätigt. Jetzt geht es mit 340mg weiter.

Drogenersatzmittel Reduktionsplan: Ein ehrlicher Blick auf meinen Weg zur Genesung.

NR.:6 Lange waren sie leise

die Stimmen die dich ständig verleiten wollen,

nicht laut, leise Subtil

aber ich habe gelernt sie zu hören, und  wahrzunehmen, aber ihnen nicht zu folgen.

Und meine Bäume machen mir Freude, und die Sumi-e Malerei, gibt mir Ruhe.

Zuletzt hatte ich wieder einen schweren Tag aber durch die Arbeit mit den Pflanzen wurde ich abgelenkt und habe es übertaucht, danach ging es mir wieder besser.

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NR:5 Meine Bäume Klein, Stark und voller Leben.

Sie fragen nicht ob du gerade Lust hast oder wie du dich fühlst,

sie brauchen Pflege,

und geben mir dafür ein frohes Herz.

Mein Weg wird dadurch etwas leichter,

und die Hälfte ist geschafft

aber je weiter ich komme, umso kleiner werden die Schritte.

Aber das ist OK nur immer weiter gehen, vielleicht mal eine Pause aber nicht stehen bleiben.

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White Structure

🧩 Infokarte 1: Was ist ein Entzug?

„Ein Entzug heißt: Ich lerne, ohne die Tabletten auszukommen. Das ist kein kurzer Sprint, sondern ein langer Weg. Der Körper braucht Zeit, und die Seele auch. Es geht Schritt für Schritt, mit Pausen zum Durchatmen.“

  • Entzug hat Phasen: Entgiftung, Entwöhnung, Nachsorge

  • Er dauert Monate bis Jahre, nicht Wochen

  • Kleine Schritte sind sicherer als große Sprünge

🧩 Infokarte 2: Wie erkennt man eine Sucht?

„Sucht ist nicht einfach nur viel Konsum. Es ist, wenn die Substanz das Leben bestimmt. Wenn man nicht mehr frei entscheiden kann, ob man nimmt oder nicht. Und wichtig: Sucht ist eine Krankheit, keine Schwäche.“

  • Starkes Verlangen, Kontrollverlust

  • Entzugserscheinungen, wenn man nichts nimmt

  • Alltag, Freunde, Arbeit rücken in den Hintergrund

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