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Ein Rückschlag? Nein, ein Lernprozess.


📊 ZAHLEN:

Versuch: Von 400 mg auf 300 mg (-25%) Ergebnis: Zu schnell, zu viel. Zurück auf 400 mg. Neuer Plan: 350 mg (-12.5%)

💭 WIE ICH MICH FÜHLE:

⭐⭐⭐☆☆ (3/5 Sterne)

Nicht enttäuscht. Nicht wütend.

Sondern: Klarer.

Ich habe etwas Wichtiges gelernt.


📖 MEINE GESCHICHTE:

Gestern war es soweit. Ich wollte den nächsten Schritt machen: Von 400 mg auf 300 mg.

Der Tag begann gut. Ich war motiviert, habe die neue Dosis genommen und sogar einen Smiley auf mein Whiteboard gezeichnet. Ich war stolz.

Untertags war auch alles okay. Ich habe zwar gemerkt, dass meine Verdauung... sehr gut war. Das hat mich ein wenig stutzig gemacht. Und auch das Atmen fiel mir etwas schwerer, aber bei meiner COPD ist das nicht ungewöhnlich.

Ich dachte mir: "Das schaffst du."

Am Abend dann, als ich schlafen gehen wollte, kam es. Plötzlich. Die Entzugserscheinungen. Und nicht leicht. Es wurde immer heftiger.

Mein erster Gedanke war: "Okay, geh schlafen. Wenn du aufwachst, ist es wieder weg."

Aber es wurde nicht besser. Es wurde schlimmer.

Und dann habe ich eine Entscheidung getroffen. Ich habe auf meinen Körper gehört. Ich habe meine normale Dosis von 400 mg genommen.

Und die Symptome wurden langsam besser.


💡 WAS ICH GELERNT HABE:

Das war kein Rückschlag. Das war eine Lektion.

Mein Körper hat mir ganz klar gezeigt: "Karl, das war zu viel, zu schnell."

Ein Sprung von 25% war einfach zu groß. Nach 20 Jahren kann ich nicht erwarten, dass mein Körper das einfach so mitmacht.

Ich habe gelernt:

1.Auf die subtilen Zeichen zu hören: Die Verdauung, das Atmen. Das waren die ersten Warnungen.

2.Nicht mit dem Kopf durch die Wand zu wollen: Mein Ego wollte die 300 mg schaffen. Mein Körper brauchte mehr Zeit.

3.Dass es keine Schande ist, einen Schritt zurück zu machen: Es ist klug, auf seinen Körper zu hören und den Plan anzupassen.

Der sanfte Entzug bedeutet eben auch: Sanft zu sich selbst sein.


Whiteboard️ MEIN WHITEBOARD-SYSTEM

Ich habe mir ein Whiteboard an die Tür gehängt. Eine Magnettafel. Darauf verfolge ich meinen Fortschritt.

Ich habe einzelne Magnetplatten, die ich beschriften und verschieben kann. So muss ich nicht immer alles neu schreiben.

Ich habe mir einzelne Tage daraus gemacht: Montag, Dienstag, Mittwoch...

Jeden Tag trage ich die Menge ein, die ich genommen habe. Und ich male einen Smiley dazu, wie es mir geht. Ein lachendes Gesicht, wenn es gut geht. Ein trauriges, wenn es schwer ist.

Diese Bilder kann ich dann fotografieren und hier teilen. So könnt ihr meinen Fortschritt immer mitverfolgen.

Gestern war es am Anfang ein 😊. Am Abend wäre es ein 😥 gewesen.


🎯 NÄCHSTER SCHRITT:

Ich werde es morgen mit 350 mg probieren.

Ein kleinerer Schritt. Nur -12.5%.

Sanfter. Langsamer. Achtsamer.

Ich werde wieder auf meinen Körper hören. Und wenn auch das zu viel ist, dann probiere ich 375 mg.

Schritt für Schritt. In meinem Tempo.


💬 AN DICH:

Kennst du das auch? Dass du etwas unbedingt schaffen willst, aber dein Körper dir ein anderes Signal gibt?

Dass du einen Schritt zurück machen musst, um zwei nach vorne zu gehen?

Schreib mir deine Erfahrungen in den Kommentaren. Lass uns voneinander lernen.

anfangs gut später schlecht
anfangs gut später schlecht

Wenn du mich auf meinem Weg unterstützen willst, würde ich mich freuen, von dir zu hören! [Zum Chat] [Schreib mir eine Lichtpost 💌]

Von Herz zu Herz 💙



Aus der Stille ins Licht. 🌅

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